Am 14. November 2025 haben rund 500 Menschen aus ganz Deutschland in Berlin ein starkes Zeichen gesetzt: gegen Verdrängung, Umwandlung und Eigenbedarfskündigungen. In der Skate-Halle Berlin und auf dem RAW-Gelände haben wir mit der ersten großen Konferenz des Bündnisprojekts „Wohnungsnot stoppen!“ einen kollektiven Arbeitsprozess gestartet – mit inspirierenden Beiträgen, vielstimmigen Diskussionen und einem gemeinsamen Ziel: den Mieter*innenschutz stärken, um sozialen Zusammenhalt und Teilhabe am städtischen Leben zu sichern.
Vom Einzelfall zu Strukturfragen:
Gemeinsam gegen Umwandlung und Eigenbedarf
Besonders wichtig war uns, persönliche Betroffenheit und fachliche Expertise zusammenzubringen: In mehreren Berliner Bezirken haben wir Mieter*innen erreicht, deren Häuser bereits in Eigentum umgewandelt wurden – sie stehen potenziell vor Abverkäufen oder Eigenbedarfskündigungen und haben hohen Beratungsbedarf. In den Panels und Fachforen kamen sie mit Expert*innen aus Verwaltung, Politik, Sozialverbänden und Mietervereinen aus dem ganzen Bundesgebiet ins Gespräch. So wurde aus Einzelfällen eine politische Agenda.
Ergebnisse, die zählen:
Schärfung des Diskurses und klare Forderungen
Wir haben die Konferenz genutzt, um konkrete wohnungspolitische Forderungen zu sammeln und zuzuspitzen – für besseren Schutz vor Eigenbedarfskündigungen, für den gemeinwohlorientierten Ankauf von Wohnungen durch Kommunen und für neue Instrumente gegen Umwandlung und Verdrängung. Diese Forderungen stehen im Zentrum unseres aktuellen Ergebnishefts, das wir als Arbeitsgrundlage für 2026 bereitgestellt haben.
Alles zum Nachschauen:
Alle Beiträge sind online

























Unsere Bildergalerie fängt etwas von der Atmosphäre, den Gesichtern und den Begegnungen ein – wer aber inhaltlich tiefer einsteigen möchte, findet in der Programmübersicht die vollständigen Videoaufzeichnungen aller Panels, Keynotes und Foren.
Weiter geht’s!
Die Konferenz hat den Auftakt gesetzt – jetzt wird das Bündnis weiter ausgebaut. Für das Jahr 2026 stehen neue Maßnahmen an: Fachgespräche, Studien, Hilfe-Tools, politische Gespräche und kommunale Vernetzung. Wer sich einbringen möchte, hat mehrere Möglichkeiten:
- Organisationen und Kommunen können sich dem Bündnis anschließen.
- Betroffene Häuser können sich in die Liste der „Häuser mit Haltung“ eintragen und sich im Haus und in der Nachbarschaft stark machen.
- Interessierte können unseren Newsletter abonnieren, um auf dem Laufenden zu bleiben.
- Und natürlich: unserem Instagram-Kanal folgen, um nichts zu verpassen.
