Bundesweites Bündnisprojekt für mehr Mieterschutz

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Gemeinsam stärker: Was wir im Workshop mit betroffenen Häusern und Aktiven erarbeitet haben

Beim Organizing-Workshop des Bündnisses „Wohnungsnot stoppen“ am 12. März 2026 in Berlin kamen betroffene Mieter*innen, Hausgemeinschaften und aktive Initiativen zusammen. Ziel war es, Erfahrungen zu bündeln, gemeinsame Strategien zu entwickeln und konkrete nächste Schritte zu verabreden.
👉 Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie können wir uns besser vernetzen, sichtbar werden und politisch wirksam Druck aufbauen?

📄 Öffentliches Workshop-Protokoll

Das vollständige Protokoll des Workshops – inklusive aller diskutierten Ansätze und Ergebnisse – stellen wir hier zur Verfügung:

Zusammenfassung

Viele Einzelfälle – ein strukturelles Problem

Ein zentrales Ergebnis des Workshops:
Einzelne Häuser wirken oft wie Einzelfälle. Gemeinsam zeigen sie jedoch ein strukturelles Problem.

Deshalb wollen wir:

  • Fälle sichtbar machen
  • Häuser stärker vernetzen
  • Eigentümerstrukturen nachvollziehbar machen

👉 Ziel ist es, aus vielen einzelnen Erfahrungen ein Thema zu machen, das politisch nicht mehr ignoriert werden kann.

Eigenbedarf: Missbrauch erkennen und angehen

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Umgang mit Eigenbedarfskündigungen. Diskutiert wurden unter anderem:

  • wie vorgetäuschter Eigenbedarf als Betrug verfolgt werden kann
  • wie Musterverfahren vorbereitet werden können
  • wie Härtegründe stärker berücksichtigt werden können

👉 Perspektivisch geht es darum, Eigenbedarf nicht nur mietrechtlich, sondern in bestimmten Fällen auch strafrechtlich zu betrachten.

Vernetzen, organisieren, handlungsfähig werden

Deutlich wurde auch: Digitale Tools, lokale Treffen und gemeinsame Aktionen sind keine „Extras“, sondern zentrale Werkzeuge, um handlungsfähig zu werden.

Dazu gehören:

👉 Ziel ist immer gleich: Menschen zusammenbringen und aktivieren.

Wie es jetzt weitergeht

Aus dem Workshop sind konkrete nächste Schritte hervorgegangen:

  • Ausbau der Vernetzung zwischen betroffenen Häusern
  • stärkere Sichtbarkeit von Fällen und Eigentümerstrukturen
  • Vorbereitung einer Anliegengruppe für den Austausch mit Politik und Fachöffentlichkeit
  • Vertiefung rechtlicher Strategien (z. B. Musterverfahren)
  • Entwicklung von Ansätzen für gemeinschaftliche Ankäufe

👉 Das nächste Treffen für Aktive findet am 09. April 2026 in Berlin statt.

Beitrag im Netzwerk

In Zusammenarbeit von:AKS Gemeinwohl Baustelle Gemeinwohl Berliner Mieterverein e.V. Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Bezirksamt Mitte von Berlin Bezirksamt Pankow von Berlin Bezirksamt Reinickendorf von Berlin, Abteilung Stadtentwicklung Pankow gegen Verdrängung

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